Männlicher Narzißmus:
* betont die Grandiösität
* Kampf um Anerkennung und Autonomie
* männliches Rollenbild
* Kompensation der Schwäche durch Grandiosität
* distanziert, vorwiegend unempathisch
* narzißtisches Wir-Gefühl
* Stabilisierung des Selbstwertgefühls durch die Partnerin und ihre Bewunderung
* Identifizierung mit dem Idealbild, das die Partnerin von ihm macht
* sucht Mutterfigur
* offene Aggressivität, Auflehnung und Abwertung
* Verfolgerposition

Weiblicher Narzißmus:
* ist in der Minderwertigkeit, Depression und Hilflosigkeit verwurzelt
* Anerkennung durch Überanpassung
* weibliches Rollenbild
* Kompensation der Schwäche durch Überanpassung, Leistung und Atraktivität
* Aufgehen im anderen, empathisches Mitfühlen bis zur Übernahme fremder Gefühle
* depressiver >GefühlsSumpf< (Nagativität)
* Suche und Entlehnung eines idealisierten Selbst beim Partner und seinen Erfolgen
* Identifikation mit Idealsselbst des Partners; Partner ist idealisiertes Ersatzselbst
* sucht Elternfigur und Halt im Partner, bemuttert den Partner
* passive Form der Aggressivität, häufig in Form von Verweigerung, Trotz und innerer Abwertung
* Opferposition

Quelle:
Weiblicher Narzißmus
– Der Hunger nach Anerkennung –
von Bärbel Wardetzki
ISBN: 3-466-30320-6 (Kösel-Verlag)