Ja, ich habe narzisstische Züge, kindheitsmäßig erklärbar. Das heißt, ich überhöhe mich gerne, und
ich bin nicht empathisch. Ich empfinde die Alltagsgefühle vermutlich nicht so wie andere Menschen
und spiele sie oft vor, um nicht unangenehm aufzufallen (früher viel mehr als heute). Es geht mir
immer um mich. Ich nehme mir meinen Raum, um mein exorbitantes Redebedürfnis zu befriedigen.
Wenn ich meine Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner etwas frage, dann nur, weil es mich
wirklich interessiert, weil ich mir etwas für mich rausziehen möchte und um dann schnellstmöglich
wieder über mich zu sprechen. Beim bloßen Zuhören kommt bei mir rasch Langeweile auf. Meine
Themen, meine Talente, meine Prozesse, meine Reflexionen, meine Analyse. Wenn ich im Kontakt
bin mit einer anderen Person, interessiert mich vor allem, ob sie mich berührt, ob es interessant für
mich ist, ob ich über den Kontakt an meine Gefühle oder Bedürfnisse rankomme. Kann mensch
jetzt egoistisch finden, andersrum denke ich mir aber auch: Nimm dir deinen Raum und habe nur
Kontakt mit mir, wenn es dich berührt, und setze deine Grenzen, und wenn du halt fragst, dann ant-
worte ich, aber erwarte nicht, dass ich dann genauso frage.

Hinter dieser Überhöhung stecken unglaublich viel Minderwertigkeit und ein stark verletztes Kind.
Ich überhöhe mich, weil ich nicht normal sein kann, und die authentische Alternative ist kaum halt-
bar. Unangenehm. Die Alternative ist ja nicht das Normalsein, sondern das Kleinsein, dass man sich
selbst total runtermach. Ich dränge meine Vergangenheit gerne weg. 16 Semester studiert, fünf Kün-
digungen, und meine bisher einzige Liebesbeziehung letztes Jahr diente auch nur dazu, gegenseitig
die Prozesse am Laufen zu halten – für drei Monate.

Es fällt mir leicht, mich zu überhöhen. Ich habe ja mal irgendwo aufgeschnappt, mensch soll ein po-
sitives Selbstbild haben, und es fällt mir schwer, in die Berührbarkeit, ins Fühlen zu kommen oder
in der körperlichen Präsenz zu sein und darüber in Kontakt zu gehen. Mein schneller Verstand ver-
misst da sofort die Geschwindigkeit, die er im Vergleich zum Emotionalkörper oder zum physi-
schen Körper kreieren kann. So habe ich Angst, für den anderen spürbar zu sein; ich stelle mir vor,
dass es ihn oder sie überfordert, dass sie dann meine unangenehmen Gefühle mitfühlen müssen. Das
fühlt sich grenzüberschreitend an. Wenn ich stattdessen in den Kopf gehe, ist es auch unangenehm
für meine Mitwelt, aber ich habe hier die Kontrolle. Und lieber mache ich selbstreflektierte kritische
Sätze über mich selbst, als dass ich von außen unkontrolliert kritisiert werde.

Ich suche unglaublich viel Bestätigung und Anerkennung von meiner Mitwelt, da ich sie vom Vater
nie bekommen konnte. Er ist vor meiner Geburt weg. Wenn ich durchschaut werde, wenn sich mein
Muster nicht erfüllt, dann kommt die narzisstische Kränkung. Die ist mies, die gilt es für mein Ego
bzw. meine Muster so gut es geht zu vermeiden. Wenn Gefahr droht, dann kommt mein Aszendent,
der Skorpion, der kann ordentlich zustechen, wenn ich in der Ecke bin und mich bedroht fühle.
Aber eigentlich bin ich ein ganz Lieber, der auch nur gesehen und geliebt werden möchte.

Ich muss mich den normalen Anforderungen des Lebens stellen. Ich habe nicht das Privileg eines
Labels geistiger Behinderung, wo die Leute dann mitfühlend sagen: Da nehmen wir Rücksicht
drauf. Vor allem hat der Narzisst kein gutes Image, wird häufig ganz fälschlich mit Psychopathin-
nen oder Psychopathen gleichgesetzt, und die Opfergruppen machen es sich leicht, indem sie die
ganze Verantwortung an den „Gestörten“ abgeben, ohne sich ihre Anteile anschauen zu müssen.Hinzu kommt eine Art autistischer Anteil, der eine gewisse Ordnung braucht. Wenn Räume vom
Geschlechteranteil her unausgeglichen sind, dann resoniert das ganz stark in mir. Es ist kein kurzer
Gedanke, ich fühle dann einfach ein Ungleichgewicht in meinem System und möchte das gerne the-
matisieren, was dann viele nicht verstehen oder falsch einordnen. Ich verstehe Menschen nicht mit
ihren Floskeln, Verkürzungen, Redewendungen und ihrer Ironie. Oft nehme ich Sachen ernst und
werde ausgelacht, dass ich Sheldon-mäßig keine Ironie verstünde. Ich bin innerlich wütend und
denke mir: Stell dir mal vor, du wärst nicht ironisch gewesen und ich hätte es für Ironie gehalten.

Das wäre viel peinlicher. Es ist einfach schwer, positiv auf Ironie zu reagieren. Dann gibt es oft Si-
tuationen, in denen man mich anmacht, dass ich Frauen nicht zuerst die Hand gebe; dass man das
eben so mache, ist eine eher unbefriedigende Antwort. Ich verstehe es nicht. Ich gebe nach einem
Freeflow die Hand, meist der Person, die ich besser kenne, und wenn es ein Mann ist, den ich ken-
ne, dann kann ich ihm doch zuerst die Hand geben, weil da schon eine Verbindung besteht, und da-
nach kann mir die Frau vorgestellt werden oder sich vorstellen, wenn ich sie noch nicht kenne. Das
macht für mich Sinn, das fühlt sich stimmig an. Aber wegen so etwas hatte ich Auseinandersetzun-
gen.

Und dann sehe ich, wie Leute Witze machen oder Sachen so stark verkürzen und damit den Wahr-
heitsgehalt verfälschen. Ich beobachte, wie andere in Verbundenheit lachen. Und ich stehe da und
verstehe es nicht. Denke mir innerlich, das war doch nicht witzig, und mein Energiekörper zuckt in-
nerlich, weil nicht Wahrheit gesprochen wurde. Gleichzeitig sehe ich die Herzensverbindung bei
den Menschen.

Zu meinem autistischen Anteil gehört, dass mein Mentalkörper zwanghaft Fragen so wahrhaft wie
möglich beantworten „muss“. Ich kann keine Fragen stehen lassen oder einfach nur fühlen und prä-
sent sein. Wenn eine Frage im Raum ist, muss sie beantwortet werden. Rhetorische Fragen sind un-
angenehm für mich, geschlossene Fragen, etwa bei der Begrüßung, zum Beispiel „Geht’s dir gut?“
oder „Alles gut?“, der Horror. Letztens – ich hatte mich gerade für meine Hochsensibilität geöffnet
– sagte jemand: „Mach’s gut“, und ich beobachtete, wie ein Widerstand („Sag mir nicht, dass ich
was machen soll, und schon gar nicht, wie!“) in der Art eines Blitzes fünf Minuten lang durch mei-
nen Energiekörper floss.

Das Großartigste in meinem Leben war Circling. Es hat mich sowas von gerettet. Da werden keine
Fragen gestellt, da wird aus dem Moment heraus wahrhaftig gesprochen, und es entsteht Verbin-
dung. Es entsteht dadurch ein geschützter Raum, dass jede und jeder bei sich bleibt und auch Wer-
tungen bei sich behält und nicht bei anderen ablädt. Der geschützte Raum, das ist das, was ich in
meiner Workshopsuchtzeit suchte. Ständig. Ich war auf so vielen Workshops und habe unbewusst
nur dieses Bedürfnis mit hineingetragen: einen wertfreien Raum zu bekommen, in dem ich mit mei-
ner exorbitanten Verletzlichkeit da sein konnte. Ich habe echt sehr gute Erfahrungen gemacht, weiß
aber auch genau, wovor ich Angst habe: vor Menschen, die es nicht halten können, dann aus ihrer
Angst oder ihrem Helfersyndrom heraus reinquatschen oder etwas verändern wollen und mir somit
Raum wegnehmen. Das Schlimmste ist, wenn die Leute dann noch mit solchen Horrorfragen wie
„Alles gut?“ trösten wollen.

Weiterhin bin ich eine seltene Kombination aus Hochsensibilität und meinen narzisstischen Zügen.
(Habe gelesen, dass nur 1 Prozent aller Narzisstinnen und Narzissten hochsensibel sind, das macht
mich also zu etwas Besonderem, das gefällt meinen narzisstischen Zügen.) Der typische Klischee-Narzisst möchte natürlich vor allem Beziehungen ausnutzen und saugt mit seinem Muster auch
Energie vom Partner bzw. von der Partnerin auf. Ich habe das schon lange erkannt und unter ande-
rem deswegen auch (unterbewusst) Partnerschaften vermieden und meine Muster lieber auf viele
Frauen verteilt, anstatt sie auf eine zu konzentrieren. Ich habe parallel dazu auch einen sehr spiritu-
ellen Weg eingeschlagen und sehe es als meine Bestimmung an, dass ich hier bin, um mithilfe mei-
ner Hochsensibilität Menschen wieder in Kontakt mit ihren unterdrückten Anteilen zu bringen. Es
ist paradox, einerseits nicht empathisch zu sein, den anderen Menschen auf Bauchebene nicht füh-
len zu können, weil ich ja selber Schwierigkeiten mit meinen Gefühlen habe, andererseits aber so
krass andere Menschen wahrzunehmen mit meiner speziellen Hochsensibilität, die auf die Schatten,
die Anteile und Gefühle dahinter, ausgerichtet ist.

Dazwischen ein paar Worte, die mir zum Thema Weißer Spiegel des Maya-Kalenders gegeben wur-
den: Dieses Zeichen hat die größten Schatten. (Das kann ich bestätigen. Ihr habt keine Ahnung, was
ich täglich in mir wahrnehmen und ans Licht bringen muss.) Wir haben das größte Ego, machen
eine Riesenshow (oh ja, das muss auch alles super versteckt werden, die Gefühle, die Anteile, und
da passt es wunderbar, narzisstische Züge zu haben), und wir haben das Talent, ebendiese Schatten
bei anderen (und uns selbst) zu erkennen und zu spiegeln. Denn nur wer durch die Dualität geht und
die Dunkelheit kennt, der kann den Weg ins Wachstum und ins nonduale Licht fortführen.
Four-Bodies-Konzept … Körper, Emotionalkörper, mentaler Körper und spiritueller Körper. Viele
Menschen kennen die drei Typen, dass Menschen entweder eher sehr körperlich oder eher sehr
herzlich bzw. emotional oder eher mental sind (beispielsweise im Enneagramm ist das auch so), und
gleichzeitig sind wir natürlich überall. Da ich meine Körperempfindungen und Gefühle unterdrückt
habe, nehme ich das bei mir so wahr, dass mir zum einen viel zu viel Energie in den Mentalkörper
bzw. ins Ego geflossen ist und zum anderen parallel dazu die extreme Prozessarbeit in den letzten
fünf Jahren inklusive Ayahuasca mich ins Aufwachen im Kronenchakra geführt hat, was einen
Großteil meiner Wahrnehmung ausmacht. Ich nehme mithilfe der Hochsensibilität viel über den spi-
rituellen Körper wahr. Ich nenne es Feldwahrnehmung. Und es ist etwas, das ich früher nicht hatte,
und es findet für mich spürbar außerhalb der normalen Sinne und des Mentalkörpers statt.

Am Dienstag wurde ich erst wieder durch eine Aura-/Chakra-Session in meinen Lichtkörper beglei-
tet, wo ich mich in meiner Wahrnehmung eine Zeit lang auflöste und nur noch als pures nonduales
Licht voller Frieden wahrgenommen habe. Mein Ego meinte irgendwann: Langweilig, da ist doch
null Identität usw., ich komme lieber zurück in diese Inkarnation und bin unglaublich dankbar auch
für dieses Leben, diese Existenz inklusive allen Leids und aller Prozesse. All mein Rumheulen über
Probleme ist auf einer höheren Ebene ein Teil des Spiels, das ich nun einmal spiele.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema, das auch der Grund ist, warum ich gerade so hochgepusht bin
und Lust habe, mich zu zeigen: Ich habe gerade einen Raum gehalten, und zwar so, dass ich mein
Talent ausleben durfte. Gerade gab es Games of Connection. Wir waren zu dritt Raumhalter. Zuerst
16 Leute, dann zu meinem Part 18 … Im ersten Part gab es ein Warm-up, um die Leute auch mithil-
fe von Körperkontakt oder Schütteln zu sich und etwas mehr in den Moment zu bringen. Dann gab
es eine Runde Eins-zu-eins-Circling, um auf der Beziehungsebene anzukommen und in Kontakt zu-
einander zu treten, und dann vier Vierergruppen, um mit dieser Moment-Kommunikation eine
Gruppendynamik zu erleben. Dann kam mein Part. Wir waren 18 Leute (!), und ich spürte schon
vorher, dass ordentlich Themen, Bedürfnisse, Angst, Grenzen und Fluchtimpulse im Raum waren.Aus meiner Erfahrung heraus hadere ich auch mit meinem Talent. Ich kann nicht sofort loslegen
und Schatten spiegeln, weil die Leute auch einen sicheren Raum brauchen, um sich mit ihren Schat-
ten zeigen zu dürfen. Ich versuche also, den Raum dahingehend zu öffnen, und verzettle mich, hatte
eigentlich vor, intuitiv und aus dem Moment heraus zu arbeiten, und blockiere etwas. Da aber im-
mer etwas reingegeben wird, habe ich was zum Arbeiten. Die Gruppe steht nie still. Der Raum war
aber einfach nicht synchronisiert. Hätte ich mir mehr Zeit genommen fürs Synchronisieren, hätte
ich länger reden und erklären müssen; das wiederum ist aber gefährlich, weil das wieder zu sehr in
den Kopf dringt.

Dann wollten einige ’ne Kleingruppe, andere die Gruppe in der Mitte spalten, aber wiederum ande-
re wollten, dass es zusammen bleibt, weil es sie stören würde, wenn die Gruppe gespalten werden
würde. Einige wollten Struktur von mir als Raumhalter und am liebsten Übungen angeleitet bekom-
men, und wiederum andere wollten Freeflow und dass ich mich noch mehr zurücknehme. Da woll-
ten einige mental teilen und hier wiederum Leute nur im berührbaren Sharing bleiben. Wenn ich
aber versuchte, die mentalen Sharings ins berührbare Kommunizieren zu holen, fühlten sich einige
mit ihren Impulsen unterdrückt, obwohl ich ja einen Raum aufmachte, wo Impulse da sein durften.
Ich fing sehr sanft an. Bei mindestens dreien spürte ich Ängste, und ich trat erstmal sanft damit in
Kontakt. Habe einfach gelernt, dass Grenzen zu setzen und auf die Freiwilligkeit zu achten sehr
wichtig ist, und habe das auch betont. Das, was ich wollte, war, die Leute in öffnende Prozesse zu
bringen, aber es war einfach nur schwer. Ich war auch in einer Art kontrollierendem Anteil, weil ich
ja selbst Vorstellungen hatte. Ich wollte die Leute ins wertfreie Fühlen bringen, und dann zog ich
mir heftige Spiegelungen an, dass ich, wenn ich so ’ne Gruppe nicht halten könne, es auch lassen
solle.

Diese Kritik saß! Ich zeigte mich dann voll mit dem, was in mir da war, und zog meine Show ab.
Ich spiegelte die widersprüchlichen Erwartungen, die alle in mich hineinprojiziert wurden, zurück
in den Raum und ließ los und zeigte, dass ich den Raum nicht halten konnte, zeigte mich also auch
mit dem von mir als minderwertig und unpassend empfundenen weggedrückten Anteil und ging da-
mit in meine Wahrheit. Im Kontakt mit mir habe ich mich dann erstmal ein wenig zurückgenommen
und passieren lassen. Dann, o Wunder, schossen die ersten berührenden Beiträge in den Raum, und
es veränderte sich etwas. Ich konnte von der neuen Position in mein Talent gehen und einfach hal-
ten, was da sein wollte, und es kamen auch schwierigere Sachen, die ich aus meiner Sicht ganz gut
durchmoderierte. Später zog ich dann Feedback an, das in die Richtung ging, dass sie mich am An-
fang wie einen Spinner wahrgenommen, dann aber gesehen hatten, wie ich aufblühte und wie ich
Räume halten kann, wenn Action bzw. Energie im Raum ist.

Und genau dieses Feedback macht unglaublich viel mit mir. Ja, genau das bin ich. Ich bin als Sozi-
alarbeiter immer nur mit denen klargekommen, die das System sprengen, und hatte Schwierigkeiten
mit „funktionierenden“ Klientinnen und Klienten. Ich habe auch keinen Bock auf langweiliges
mentales Coaching in Richtung Berufsfindung oder Ähnliches. Ja, ich liebe es, mit Menschen oder
Räumen zu arbeiten, die bereit sind, mit mir diesen Raum aufzumachen und sich zu zeigen, mit ih-
ren Schatten in Kontakt zu treten und darüber Heilung zu erfahren, weil durch das Ausleben und
Ausagieren von Impulsen, die wir im Alltag unterdrücken, Folgeprozesse entstehen, die uns zum
Kern unseres Wesens bringen.Klar, ich muss einfach noch lernen, und das ist eine Aufgabe, wie ich
den Raum dahin bringen kann, wo ich ihn haben will, ohne zu „kontrollieren“, weil mir auch zurückgemeldet wurde, dasssich das unangenehm anfühlt. Aber ich will halt mein Talent ausagieren und nicht nur Übungen an-eiten. Ich will frei sein von diesen Methoden und mit dem Moment in der Gruppe arbeiten können und die Gruppe ins Feld und in Releasingprozesse begleiten. Ja, verdammt noch mal, das ist das Geschenk, das ich in diese Welt bringen will. Und im Endeffekt, auch wenn der Anfang kritisch war oder ich nicht gut aussah, war das Teil des Prozesses, und das brauchte der Raum halt, um sich anzunähern. Ich muss das gar nicht negativ bewerten. Kann halt nicht den Raum von null auf hundert bringen. Ich muss es nur regelmäßig machen, und je mehr Leute mich und meinen Ansatz kennen, desto eher besteht Vertrauen in der Gruppe.

Danke für diesen wunderschönen chaotischen, spannungsreichen, unstrukturierten und gleichzeitig
gehaltenen Raum und dass ich wieder wachsen konnte an den Erfahrungen, am Feedback und an
den Spiegelungen. Ich werde besser und besser und besser, und eine meiner nächsten Aufgaben
wird es sein, jetzt noch berührbarer zu werden. Auch wenn es mir leichter fällt, mich öffentlich über
meine narzisstischen Züge zu outen (weil ich ja das Bild über mich selbst kontrolliere und es mich
zu etwas Besonderem macht), anstatt wirklich berührbar eine Frau, die ich attraktiv finde, anzuspre-
chen, um sie kennenzulernen, ohne dabei zu dissoziieren oder in Muster zu gehen.

Aus ein Narzisst packt aus….
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