Der Begriff „gaslighting“ – eingedeutscht “begasleuchten”- geht auf ein psychologisches Prinzip zurück, welches seinen Namen von dem amerikanischen Theaterstück (später auch Film) “Gas Light” bzw. “Angel Street” – im Deutschen “Das Haus der Lady Alquist” erhielt.

Im Stück versucht ein Mann seine Frau durch geschicktes Manipulieren kleiner Gegenstände in ihrer Umgebung in den Wahnsinn zu treiben. Er besteht dabei immer wieder darauf, dass sie sich nicht erinnert, sich irrt und einen Fehler macht, wenn sie ihn auf etwaige Unterschiede aufmerksam macht. Der Film erhielt seinen Titel aufgrund einer Szene, in der der Ehemann die Gaslampen im Raum unbemerkt ein wenig dimmt und seiner Frau einredet, das Licht im Raum habe sich nicht geändert, und es sei ihre Einbildung, die ihr einen Streich spiele.

“Gaslighting“ ist eine der gemeinsten, heimtückischsten und wirksamsten Formen emotionalen Missbrauchs.
Es treibt einen förmlich in den Wahnsinn, wenn die eigene Wahrnehmung ständig von der Mutter abgestritten und in Frage gestellt wird. Besonders schlimm ist es deswegen, weil es durch die eigene Mutter geschieht, durch die Person, die einem eigentlich Sicherheit geben sollte und zu der man aufschaut. „Gaslighting“ lässt dich dein Vertrauen in deine eigenen Sinne, deine Erinnerung und deine Umgebung verlieren. Es bringt dich durcheinander, verunsichert dich und ist ein Auslöser für Depressionen.
Diese Taktik wird häufig von Menschen mit NPS, Psychopathie und Soziopathie eingesetzt.

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Quelle: Töchter narzisstischer Mütter