Die Frage ich natürlich sehr provozierend gestellt, aber seien wir doch einmal ganz ehrlich, wer hat wirklich so viel psychologisches Wissen und die nötige Erfahrung, um diesen Unterschied wirklich beurteilen zu können?
Seit ich mich wieder intensiver mit dem Thema beschäftige, ist mir aufgefallen, es hat sich über die Jahre mehr verschärft als gebessert. Was und wie meine ich das? Wenn ich in den sozialen Medien und in den Foren lese, fällt mir immer wieder folgendes auf:
Die Anzahl der vermutlich betroffenen Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung ist deutlich geringer als die Anzahl der sogenannten “Opfer” im Internet. Trotzdem dichten sie  ihren Partner oder Ex-Partner die Diagnose narzisstische Persönlichkeitsstörung an!

Da stimmt doch irgend etwas nicht, oder?

Bedeutet dies, die Diagnose narzisstische Persönlichkeitsstörung wird zur Modediagnose? Oder haben die sogenannten “Opfer” mehr Erfahrung und Ahnung als Psychologen oder Psychiater? Oder war der Ex vielleicht doch einfach nur ein Arschloch?

Sind sich die Betroffenen Ex-Partner eines vermuteten Narzissten eigentlich darüber im Klaren was das für sie selbst bedeutet?

Ist es nicht so, dass eine lange Beziehung mit einem Menschen mit einer Persönlichkeitsstörung für einen “gesunden” Menschen nicht völlig unmöglich ist? Ist es nicht so, dass Partnerwahl nie Zufall ist? Treffen sich vielleicht sogar zwei psychisch kranke Menschen. Die eine Person ist der narzisstisch Gestörte, die andere Person Co.abhängig oder hat vielleicht eine dependente Persönlichkeitsstörung. Sonst würde das doch nicht wirklich so lange funktionieren.

Wissen die “Opfer” das wirklich? Wie gehen sie damit um?

Bleibt nur noch einmal die Frage zu stellen: “Oder war der Ex doch einfach nur ein Arschloch?”

Siehe auch: