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1

Mittwoch, 11. April 2012, 10:57

Therapie Erfolge NPS

Hi,

ich bin neu hier im Forum. Habe zum Thema NPS schon allerhand recherchiert und begebe mich in Kürze in Therapie. Wollte schon mal in Erfahrung bringen wie die Heilungschancen sind und ob jemand schon eine erfolgreiche Therapie hinter sich gebracht. Quasi als Motivation :) Sicherlich liegt es an jedem selbst, dennoch gibt es sicher erfolgreiche Konzepte die viell. bei jedem funktionieren?

Desweiteren suche ich eine Selbsthilfegruppe in *****. Habe gelesen das dies eine unterstützende Wirkung haben kann im Laufe einer Therapie...???

Ich freue mich hier eine Seite gefunden mit der ich mich nicht mehr ganz so alleine fühle!

Danke & LG

Spieglein

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »brainstorm« (11. April 2012, 17:23) aus folgendem Grund: Bitte Hinweise der Administration beachten! Wir sind ein anonymes Forum.


2

Mittwoch, 11. April 2012, 11:33

Zusatz! Was ist das was ihr für euch tut um positive Ergebnisse zu erzielen?

Vorwiegend: ich suche nach Tipps, also nach Möglichkeiten was ich tun kann. Nicht nach dem woran ich das alles erkenne (das steht hier zu genüge), die negativen Sachen etc.

Sondern rein hilfreich!
Was kann ich tun um die NPS zu heilen? Was kann ich für mich tun?
Was kann ich in einer Komplemäntärnarzistischen Beziehung tun - wie verhalte ich mich sodass ich die narzistischen Anforderungen des Partners nicht ständig bestätige und meinen eigenen Narzismuss auslebe.
Kann ich in jedem Moment vollkommen bewusst handeln?
Kann ich in jenem Moment vollkommen aufrichtig meinem Partner gegenüber sein?
Kann ich mich quasi vor meiner eigenen Erniedrung schützen?
Was sind die Dinge die ihr nutzt?

3

Mittwoch, 11. April 2012, 13:21

Kann ich in jedem Moment vollkommen bewusst handeln?

never ever
das wäre auch eine etwas grandiose Anspruchshaltung

welcome Spieglein :blume:
gut

4

Mittwoch, 11. April 2012, 13:47

Ebenso never ever. Das wär ja vollkommen wahnwitzig. . . Und sooo anstrengend. Mut zur Lücke,oder wer arbeitet,macht Fehler, wer nicht arbeitet. . .ist einer (okay,das war jetzt etwas krass,aber denk ich, noch grad zu verstehen). Lieben Gruß und Willkommen, vom doppelten Lottchen :P

5

Mittwoch, 11. April 2012, 14:06

merci!

da zeigt sich doch direkt meine narzistische Ader in Form von Grandiosität - mein Gott, was man selbst doch für unnatürliche Ansprüche an sich haben kann...

6

Mittwoch, 11. April 2012, 14:15

:uschi: :kumpel:

7

Mittwoch, 11. April 2012, 14:38

Kann ich in jedem Moment vollkommen bewusst handeln?
Das es einem "vollkommen" gelingt, kann ich mir so nicht vorstellen...aber...ich kenne eine Person die es geschafft hat, weitesgehend "bewusst" und "kontrolliert" zu handeln in jeder erdenklichen Situation... Emotionen bleiben dabei auf der Strecke und sind nicht gewünscht, denn sie würden ja eine Bedrohung für das durch und durch kontrollierte Verhalten darstellen! Mir wurde diese Form als "erstrebenswert" nahegelegt, es würde so zu weniger Streit und Verletzungen kommen; für mich ist es das nicht! Wäre mir a) viel zu anstrengend und b) macht das erleben von Emotionen für mich das (mein) Leben aus! Auch wenns mir manchmal schlecht geht, ich traurig oder verletzt bin...aber das gehört doch dazu!! :)

Achja...und herzlich willkommen im Forum :D



Is the reason you ask me to change so that you stay the same...!?

http://vimeo.com/21294655

8

Mittwoch, 11. April 2012, 16:31

Ebenso never ever. Das wär ja vollkommen wahnwitzig. . . Und sooo anstrengend. Mut zur Lücke,oder wer arbeitet,macht Fehler, wer nicht arbeitet. . .ist einer (okay,das war jetzt etwas krass,aber denk ich, noch grad zu verstehen). Lieben Gruß und Willkommen, vom doppelten Lottchen :P

F*****...Augenöffner grad....den Anspruch hab ich offensichtlich auch...und Fehler? Das Wort existiert in meinem Wortschatz nicht...auch nicht in meinen Gedanken ...oO
Du bist nicht allein mit Deiner Grandiosität, Spiegel :D

9

Mittwoch, 11. April 2012, 16:36

Was die Aufrichtigeit dem Partner gegenüber angeht: Mir sagte ein Freund mal, wir sollten so ehrlich wie möglich miteinander umgehen - entsprechend dem, was gerade bewusst ist. Versteh ich jetzt erst in diesem Zusammenhang. Damals (und auch jetzt oft merk ich grad) hab ich immer gedacht ich lüge wenn mir nicht sofort alles eingefallen ist. Oder wenn ich im Nachhinewin auf etwas gestoßen wurd- und hab alle möglichen Eventualitäten noch zwischengeschoben. Bis es irgendwann so verschachtelt war, dass gar nichts mehr ging. Kann ich aber immer noch nicht gut mit umgehen - erklärt mir aber gerade irgendwie meine Daueranspannung und Ängste - muss ja alles perfekt sein und eingegrenzt und unwiderlegbar.

10

Mittwoch, 11. April 2012, 17:18

Whoa, Phoenia, das mit dem Lügen ist krass. Klingt für mich ein wenig verworren, aber ich glaub, ich weiß genau, was Du meinst. Da hast Du mich auf was gestoßen, auweh. Ich kann das auch echt gut mit "aber wenn ..." und möglichst alle Eventualitäten miteinbeziehen. Danke für den Hinweis, der gar nicht an mich gerichtet war :)
The more crap you put up with, the more crap you are going to get.

11

Mittwoch, 11. April 2012, 17:23

Darf ich euch etwas mehr berichten? Ich stelle nämlich grade fest das ich noch mehr erzählen möchte je mehr ich antworten bekomme, viell. weils einfach gut tut :)
Bin mir nämlich noch nicht ganz schlüssig in unserer Beziehung und wie ich mich jetzt verhalten soll, nachdem ich das mit der komplementärbeziehung herausgefunden habe.
Es ist jedenfalls so:
1. es geht meist nach seinem Kopf, und wenn nach meinem, dann nur wenn er grad keinen besseren Vorschlag hat, dann kommt meist sowas wie "na, gut, dann mach ma das"
2. er traut mir kochen nicht zu, muss immer selbst in der Küche alles bis zur Perfektion ausrichten - aber hey den Abwasch darf ich machen :S
3. er unternimmt nur langweilige Sachen mit mir - spazieren gehen, nutzt mich als Ruhepool - Partys und Konzerte macht er nur mit Freunden
4. wenn ich was erzähle unterbricht er mich oft oder meint, Ja das ist doch normal und tut es ab als unwichtig - ich hab dann meist kein bock mehr mehr zu erzählen
5. ich habe das gefühl das ich eine Rolle einzunehmen habe (Mutter) sauber machen, kümmern etc. das merke ich daran das ich spüre das ich nicht locker bin und in meiner Spontanität behindert
6. mein Selbstwert geht zurück in seiner Nähe, ich kann einfach nicht tun und sagen was ich möchte - obwohl ich innerlich schreie - und manchmal platzt es auch heraus - und dann gibts Diskussion
7. manchmal sagt er Dinge die mich verletzen zb. iss mehr davon - diese xy machen hübsch, er tut es dann ab als "oh man, es war ein witz"
8. machmal beisst er mich so fest das ich blaue Felcken bekomme - er meint er steht halt so auf meinen Körper das er mich aufessen könnte und dann tun wir es beide ab als normal
9. wenn seine Freunde in der Nähe sind krieg ich kaum ein Wort raus. Das nervt mich, ich würde gerne mit denen reden aber irgendwie bin ich wie gelähmt
10. Komisch ist auch das er gegenüber seinen Freunden eher der ruhige ist - bei mir umgedreht
Ich weiß es einfach nicht: ich sehe mich mit meinen Freunden, bei denen ich so sein kann wie ich bin und bei ihm bin ich wie ein anderer Mensch
Ich denke das ich der Komplemt.Narzisst bin der sich unterordnet und quasi den Auftrag empfängt. Ich wäre nicht mehr bei ihm, würde er nicht ständig betonen was für ein wundervoller Mensch ich doch bin und das er mich liebt. Komisch ist, das er sich nie ganz für mich entscheiden kann ?( Also mit zusammenziehen usw. Mittlerweile bin ich dabei mehr einzufordern und meinen Wünschen Ausdruck zu verleihen bis hin zum Schluss machen. Allerdings wird er wie so oft irgendwann vor meiner Tür stehen. Ein Teufelskreis!
Daher meine Frage welche Chance so eine Beziehung hat. Er weiß selbst das er eine Blockade hat, allerdings bin ich kein Therapeut und ich weiß nicht wie ich mit ihm darüber reden soll. ICh weiß nciht wie ich mich verhalten soll. Einerseits habe ich Angst ihn zu verlieren (weil auch ich mich mit ihm teilweise identifiziere) und ich ihn liebe und hoffe das wir eine Chance haben, Andererseits spüre ich das ich ohne ihn besser dran bin. Ich habe aber das dumpfe Gefühl das ich da noch mehr tun muss, damit der Teufelskreis auch unterbrochen werden kann. Also wie kann ich ihn dazu bewegen eine Therapie zu machen oder mich nicht mehr zu kontaktieren, vor meiner Tür zu stehen wenn ich schluss mache?
Und wie klingt das? Klingt das nach einer Kompl.narzisstischen Beziehung?
Ich empfinde sehr stark Emphatie für andere, bin auch hypersensibel, aber Emphatie hat doch mit Narzissmuss nichts zutun? Oder? Jedenfalls fällt es mir schwer aufgrund dieser Emphatie die ich für meinen Partner empfinde (weil ich spüre das auch er leidet) ihn zu verlassen...
Oder kann es sein das ich durch meine Art ihn dazu bringe? I don´t know...
Ohje :nene:
ps. diese Beziehung läuft nun schon 7 Jahre..

12

Mittwoch, 11. April 2012, 17:36

Whoa, Phoenia, das mit dem Lügen ist krass. Klingt für mich ein wenig verworren, aber ich glaub, ich weiß genau, was Du meinst. Da hast Du mich auf was gestoßen, auweh. Ich kann das auch echt gut mit "aber wenn ..." und möglichst alle Eventualitäten miteinbeziehen. Danke für den Hinweis, der gar nicht an mich gerichtet war :)


Gerngeschehen, freut mich ja, dass ich - wenn auch ungewollt helfen konnte ;)

13

Mittwoch, 11. April 2012, 17:53

Ich empfinde sehr stark Emphatie für andere, bin auch hypersensibel, aber Emphatie hat doch mit Narzissmuss nichts zutun? Oder? Jedenfalls fällt es mir schwer aufgrund dieser Emphatie die ich für meinen Partner empfinde (weil ich spüre das auch er leidet) ihn zu verlassen...
Oder kann es sein das ich durch meine Art ihn dazu bringe? I don´t know...


Empathie ist etwas anders, als mit einem anderen Menschen mitleiden...durch ihn leiden oder für ihn leiden.

Empathie befähigt Menschen dazu, sich in andere Menschen hinein zu versetzen, um sie besser zu verstehen. Man versetzt sich quasi für einen gewissen Moment in ihre Lage. Empathie schließt aber auch mit ein, sich darüber bewusst zu sein, was gehört zu dem anderen, was gehört zu mir.
Ich kann mich in die Traueirgkeit eines Menschen hineinversetzen, wenn dieser einen Verlust erlitten hat, bin mir aber trotzdem bewusst, dass es die Traurigkeit des anderen ist, die ich in dem Moment spüre und nicht meine eigene.

Ob Du Deinen Partner dazu bringst, so zu sein, wie er ist, wage ich zu bezweifeln. Er wird wohl schon so sein, wie er ist...weil er nun einmal er ist.

Dass er bestimmte Dinge in eurer Beziehung so ausleben kann, wie er das tut, bzw. so wie Du es beschreibst, dass er das tut, könnte aber durchaus daran liegen, dass Du keine Grenzen setzt.

Wie bspw. hier:

8. machmal beisst er mich so fest das ich blaue Felcken bekomme - er meint er steht halt so auf meinen Körper das er mich aufessen könnte und dann tun wir es beide ab als normal


Findest Du das schön? Und wenn nicht, warum sagst Du nicht STOP!?

Grüße
skajar
Es ist nicht genug, zu wissen - man muß es auch anwenden.
Es ist nicht genug, zu wollen - man muß es auch tun

Johann Wolfgang von Goethe

14

Mittwoch, 11. April 2012, 18:05

Ich sage STOP, aber es wird ignoriert bzw.nur sehr zögerlich abgebrochen...
Ja, viell. bin ich einfach zu weich.. und setze keine Grenzen mit Konsequenzen. Je mehr ich es versuche lässt er auch irgendwann los, aber es ist halt sehr anstrengend... werd ich dran arbeiten... danke für den Hinweis.

15

Mittwoch, 11. April 2012, 18:09

Nja, und irgendwie mag ich wie er auf mich steht, nur bin ich halt auch sensibel - weniger wäre auch ok..
Es geht ja nicht um diese Sache an sich, sondern darum das ich bereits sage NEIN und er nicht hört und es mir wiederum schwer fällt einfach ihn von mir zu stoßen bzw. zu gehen.. Also er hört nicht und ich kann mich nur schwer lösen... Das betrifft mehr Themenbereiche in unsere Beziehung als nur die des "beissens"

16

Mittwoch, 11. April 2012, 18:15

Nja, und irgendwie mag ich wie er auf mich steht, nur bin ich halt auch sensibel - weniger wäre auch ok..



Mhhh..ja... :kopfkratz:

Du magst, wie er auf Dich steht, also gehe ich davon aus, dass Du ihm das auch schon so signalisierst. Ich weiß ja nicht, ob er sich dann im Eifer des Gefechtes.. :whistling: nicht mehr so unter Kontrolle hat.

Also er hört nicht und ich kann mich nur schwer lösen


Klingt nach:

Zwei Muster rasten perfekt ineinander ein. :S
Es ist nicht genug, zu wissen - man muß es auch anwenden.
Es ist nicht genug, zu wollen - man muß es auch tun

Johann Wolfgang von Goethe

17

Mittwoch, 11. April 2012, 19:11

Also wie kann ich ihn dazu bewegen eine Therapie zu machen oder mich nicht mehr zu kontaktieren, vor meiner Tür zu stehen wenn ich schluss mache?


Antwort auf beides: Gar nicht.

Was er nicht will, will er nicht, und was er tun will, wird er wohl tun.

Das ist das gleiche, wie:

Willst Du die Tür dann zu lassen oder doch wieder öffnen? Du wirst wohl das tun, was Du willst.
Es ist nicht genug, zu wissen - man muß es auch anwenden.
Es ist nicht genug, zu wollen - man muß es auch tun

Johann Wolfgang von Goethe

18

Mittwoch, 11. April 2012, 21:49

Jeder darf sich aussuchen mit wem er nicht zusammen sein will, so auch Du Spiegelein
aber 7 Jahre Erziehungs-Camp wenn es denn alles stimmt was du so schreibst, verlässt
man natürlich auch nicht einfach so.

Deymos

19

Mittwoch, 11. April 2012, 21:59

Erziehungs-Camp wenn es denn alles stimmt was du so schreibst, verlässt
man natürlich auch nicht einfach so.


Und was genau ist es dann, was bindet? Liebe? Oder das, was quält?
Es ist nicht genug, zu wissen - man muß es auch anwenden.
Es ist nicht genug, zu wollen - man muß es auch tun

Johann Wolfgang von Goethe

20

Mittwoch, 11. April 2012, 22:07

Und was genau ist es dann, was bindet? Liebe? Oder das, was quält?



Auch wenn die Liebe viele Gesichter hat, aber ich tendiere dann doch zu Gewohnheit, latenten emotionalem Masochismus,
Wiederholung noch nicht erkannter Muster etc. um es kurz zu machen ja das was quält.

Deymos

Verwendete Tags

Erfolge, München, Therapie

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