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Wohnort: Nirgendswo
Hobbys: Alte Computerspiele, Psychologie, Musik, Filme, Schreiben, Gesellschaft, Politik, violence
Es ist als würde sie keines meiner Worte erreichen, sie leugnet die Wahrheit wo es nur geht. Ist nicht bereit mir zuzuhören, geschweige denn mich überhaupt verstehen zu wollen.
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Dann möchte ich an dieser Stelle noch kurz schildern, dass ein Mitglied Names Leerlauf mir den nötigen Mut sowie Antrieb mit dessen Beiträgen in mir entfacht hat, da ich (was euch sicherlich nicht fremd erscheinen wird) erschrocken war, wie detailgetreu sie das Erlebte aus meiner Seele wiedergeben konnte (dabei dachte ich quasi mein gesamtes Leben ich sei alleine in so einer "verkehrten mir unerklärlichen Welt"), was ich mein Leben lang bis an diesen Punkt verzweifelt versuchte zu erfassen und wiederzugeben, aber schon an den bloßen Gedanken zu verzweifeln drohte.
Jisatsu-Yami: Die sind nicht damit klargekommen, dass ein Kind kein Hund ist, den man dressieren kann und der alles hinterhergeräumt haben WILL... <<< So scheint es bedauerlicherweise in der Tat zu sein... bis zu dem Punkt der Dressur. Aber das mit dem "hinterhergeräumt haben WILL" !? Da stehe ich persönlich komplett auf dem Schlauch, magst du mir das nocheinmal etwas näher schildern?
Mir geht es damit zum einen sehr zerrissen. Zum anderen bin ich sehr stolz auf mich, dass ich mich dem Ganzen so direkt stelle. Natürlich ist es auch extrem schmerzhaft, keine Frage, mittendrin, oder währenddessen bin ich der Verzweiflung nahe bzw. drohe in meiner Verzweiflung unter zu gehen. Im Nachhinein fühle ich mich wie seelisch vergewaltigt, vielleicht sogar unterschwellig währenddessen. Jedoch ist es auch sehr erlösend für mich.
Ich bin nun etwas verwirrt, da mir gerade auffällt, dass dieser Emphatiemangel, sowie diese Emotionale Kälte, Distanz und einige andere Aspekte sehr narzisstisch auf mich wirken, dabei war ich eigentlich in dem Glauben, dass meine Mutter die Mitleidtragende unter den extremen Auswirkungen der (von mir unterstellten) NPS meines Vaters sei...![]()
Dabei dachte ich zwei Menschen mit NPS würden sich nicht fressen, bloß schlachten und somit sich nicht ertragen. Irgendwie versteh und seh ich nun grad so gar nichts mehr klar, außer alles verschwommen...deshalb mach ich an dieser Stelle erstmal Schluß und bin sehr gespannt auf eure Reaktionen.
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Bei meinem Verständnis hapert es bei dem : " und der alles hinterhergeräumt haben WILL" !? wie kommst DU darauf? Hier verstehe ich leider die Zusammenhänge nicht, denn etwas Unterstützung hätte mir wohl nie geschadet die gab es leider nicht, ich war immer auf mich alleine gestellt.
Was mir in manchen Hinsichten nicht umbedingt geschadet hat.
Bei dem Betrachten der Eltern, den krankhaften Verhaltszügen kann ich dir nur Recht geben, dass ich als Kind sogar lange Zeit als erwachsene Frau wie blind durchs Leben gerannt sein muss. Als Kind habe ich meinen Vater idealisiert, meine Mutter ("Opfer") wohl kaum, erst hatte ich immer viel Mitgefühl für sie heutzutage nur noch Mitleid...
Meine Mutter war eher Daueraphatisch und ist es heute noch, deshalb sind derartige Resultate wenn ich sie in so Konfrontation "bekomme" einerseits tiefe Schläge bis durch alle Knochen in alle Organe und zum anderen wundert es mich extrem das da soetwas wie leben, Bewegung irgendwie ja auch Gefühle und wenn es nur Zorn zu sein scheint in ihr steckt und sich so abzeichnet. Sie scheint wortwörtlich wie die zweite Hand meines Vaters.
Natürlich weiß mein Verstand, dass sie das nicht müsste im Gegensatz zu mir damals, aber trotzdem kann ich mein Mitgefühl ihr gegenüber nicht auslöschen, trotzallem. Es hilft mir jedoch zu wissen, was in ihr steckt gerade durch solche Konfrontationen dann schrumpft mein Mitgefühl anhand dieser Kaltblütigkeit die sich hinter ihrer aphatischen Maske verbirgt.
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Ich habe nichts gemacht, geschweige denn hinterher geräumt bekommen...In keinerlei Hinsicht.
Da muss ich nun schon ein wenig schmunzeln. Natürlich idealisiere ich ihn nicht mehr, seit ich klarer sehe deshalb siehst du es ja auch nicht, weil ich ja nichtmehr diesen Blickwinkel habe (zum Glück), weil ich heute sagen kann wie es wirklich war, auch wenn das alles andere als eine schöne Realität, Wirklichkeit ist.
Hm, ich frage mich gerade, ob es Menschen gibt die ihr Leben lang "blind" weiter durchs Leben ziehen? Da es ja bei mir selbst schon eine kleine Ewigkeit gedauert hat, dass ich mir die Augen öffnen konnte.
Es mag sich seltsam anhören, aber der "Groll, Zorn, Wut" die ich nun auf sie beziehen kann (da wo es hingehört, selbst wenn sies nicht besser konnten und in ihrem ermessen wirklich nur das "Beste für mich getan haben" und sich "aufopferten") tut mir sehr gut, verdammt gut, da ich mein Leben lang diese Wut auf mein Selbst auf mich nahm. Da es mir ja so "eingehämmert" wurde. Es mag alles ziemlich krass klingen und einerseits schäme ich mich auch so über sie denken, schreiben und urteilen zu müssen, aber das ist nuneinmal die Realität die ich lernen muss anzunehmen und damit zu leben und vorallem daraus zu lernen, reifen und daran zu wachsen.
Was du da sagst finde ich einen sehr interessanten Gedankensprung, mit dem das ich die Wut meiner Mutter die auf meinen Vater sich bezieht wovon sie aber nichts weiß Theorie betrifft. -grübelt-
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wombat« (9. April 2010, 20:13)